Fünf Prozent weniger Erntehelfer als im Vorjahr

Deutschlands Landwirte finden nicht mehr genug Männer und Frauen, die ihnen beim Spargelstechen, bei der Weinlese oder bei der Apfelernte helfen. „Wir erwarten, dass einige Landwirte im nächsten Jahr aus diesem Grund ihre Produktion einschränken müssen“, warnt der zuständige Referent beim Deutschen Bauernverband, Burkhard Möller.

Für Januar bis September meldet die Bundesanstalt für Arbeit nur noch knapp 263000 Arbeitsverfahren für ausländische Saisonarbeitnehmer, gut fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

So berichtet das Online-Portal “Der Westen” der WAZ-Gruppe.

Demnach sind im Jahr 2008 im Untersuchungszeitraum nur noch 180.000 Erntehelfer nach Deutschland gekommen, verglichen mit 224.000 im Jahr 2007. Der Zuwachs von Erntehelfern aus Rumänien und erstmals aus Bulgarien konnte diesen Rückgang bei weitem nicht kompensieren.

Der Westen berichtet weiter:

Die Bauernlobby fordert, dass Berlin die Übergangsbestimmungen im nächsten Frühjahr nicht noch einmal um zwei Jahre verlängert. Außerdem soll sie sich um bilaterale Verträge mit Weißrussland und der Ukraine bemühen, um den Einsatz von Arbeitskräften aus diesen Ländern zu erleichtern. „Bislang haben sich die Bauern dadurch geholfen, dass sie die Arbeitszeiten erhöht oder rationalisiert haben“, erklärt der Vertreter des Bauernverbands. Sollten jedoch die Zahlen der Erntehelfer aus dem Osten weiter sinken, sei es nicht mehr möglich, in gleichem Umfang zu produzieren.

Hier geht es weiter zum Artikel:

http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/2008/9/21/news-78073411/detail.html

Veröffentlicht am 22. September 2008 um 10:15 von admin · Permalink
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