Wir vermitteln und entsenden Erntehelfer

Der Erntehelferdienst ist vor Ort in Bulgarien ansässig. Der kleine Balkanstaat Bulgarien wurde im Jahr 2007 Mitglied der Europäischen Union. Seit Anfang 2008 besteht ein Vermittlungsabkommen mit Deutschland, das die Tätigkeit von Saisonarbeitskräften in Deutschland (z.B. Erntehelfer, Saisonkräfte im Hotel- und Gaststättengewerbe) regelt. Zum Januar 2009 wurde die maximale Beschäftigungsdauer osteuropäischer Erntehelfer von vier auf sechs Monate verlängert worden. Und mit dem Beginn des Jahres 2014 werden auch die letzten Hürden fallen, die bulgarischen Hilfskräften derzeit noch den Zugang erschweren. Somit öffnete sich in den letzten Jahren ein neuer Markt mit einem großen Interesse an Vermittlungen aus Bulgarien.

Für alle osteuropäischen Staaten, die der EU beigetreten sind, ist das altbekannte Vermittlungsverfahren der Bundesagentur für Arbeit obsolet geworden. Für Bulgaren und Rumänen gelten nach wie vor Einschränkungen, die Rechtspraxis ändert sich praktisch jährlich und führt zu Verwirrung. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass die Einstellung von Saisonarbeitern sehr unbürokratisch zu realisieren ist – wir beraten Sie gerne hierzu und vermitteln Ihnen geeignetes Personal aus Bulgarien. Insbesondere für Landwirte, die nur wenige Saisonarbeiter über einen kürzeren Zeitraum benötigen, ist diese Variante zu empfehlen. Hier finden Sie weitere Erntehelfer-Infos .

Entsendung von Saisonarbeitern

Daneben besteht die Möglichkeit einer Entsendung von Saisonarbeitern. Die Leistung, die ein deutscher Auftraggeber bestellt (z.B. ein Landwirt, der eine bestimmte Anzahl an Hilfskräften für die Spargelernte benötigt), wird durch unsere ausländische Firma erbracht. Die eingesetzten Arbeitskräfte bleiben in ihrem Heimatland versichert, dort werden auch die Lohnsteuern abgeführt. Der deutsche Auftraggeber wird somit nicht zum Arbeitgeber, was Vorteile mit sich bringt.

Im Rahmen eines Werkvertrages oder Dienstleistungsvertrages (beachten Sie die Neuregelungen im Rahmen der Ersetzung des Dokuments E101 durch das Formular A1) bieten wir als Erntehelferdienst derzeit nur Unterstützung für Kunden mit einem sehr großen Bedarf an Arbeitnehmern (mindestens 100 Arbeitskräfte) an.

Der Erntehelferdienst wird von uns als Marke für die Erbringung landwirtschaftlicher Dienstleistungen und der Vermittlung von Saisonarbeitern und Erntehelfern genutzt. Unsere Vermittlungsagentur verfügt über eine staatliche Lizenz nach dem Recht der Republik Bulgarien, die uns zur Erbringung sämtlicher Leistungen im Bereich der Personalvermittlung befähigt. Wir arbeiten legal und stellen selbstverständlich auch ordentliche Rechnungen aus, die steuerlich geltend gemacht werden können.

Auf dieser Internetseite möchten wir uns auf Erntehelfer beschränken, wir freuen uns aber natürlich auch über jede andere Anfrage.

Planen Sie bereits jetzt Ihren Saisonarbeiter-Bedarf für das Jahr 2013: Je früher Sie unsere Agentur einschalten, desto bessere Kandidaten können wir für Ihren Betrieb als Erntehelfer vorschlagen bzw. desto mehr Zeit haben wir für die Zusammenstellung von Gruppen für einen Einsatz in Deutschland. Aber auch kurzfristig können wir in der Regel helfen und fähige Arbeiter aus Bulgarien vermitteln.

Nächste Ernte dann mit Mindestlohn

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende entgegen. Im neuen Jahr 2015 wird es eine gesetzliche Neuregelung geben: Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Arbeitsstunde kommt! Hier weitere Infos dazu auf Wikipedia. Und er betrifft auch die deutsche Landwirtschaft.

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro gilt ab dem
1. Januar 2015 auch für Saisonkräfte in der Landwirtschaft. Um dieser Branche die Einführung des Mindestlohns zu erleichtern, wird die bereits vorhandene Möglichkeit der kurzfristigen sozialabgabenfreien Beschäftigung von 50 auf 70 Tage ausgedehnt. Diese Regelung wird auf vier Jahre befristet. Sie beeinflusst die Mindesthöhe des Lohns nicht.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Der Mindestlohn. Fakten und Hintergründe, Berlin Juli 2014)

In vielen Branchen wurde und wird ohnehin mehr bezahlt als diese 8,50 Euro. Doch in der Landwirtschaft liegen die durchschnittlichen Werte, zumindest für unqualifizierte Hilfsarbeiter, in der Regel deutlich darunter. Damit ist es jetzt vorbei. Besonders hart trifft es die Arbeitgeber in strukturschwachen Regionen in Nord- und Ostdeutschland mit einem bisher niedrigen Lohngefüge.

Belastung für deutsche Landwirte

Auch wenn die Ausweitung der sozialabgabefreien Beschäftigung von 50 auf 70 Tage zu einer moderaten Entlastung der Betriebe führt, wird unter dem Strich eine massive Belastung auf die Betriebe zukommen, die zu steigenden Preisen für Nahrunsmittel führen wird. Gleichzeitig werden die bisher bereits bekannten Wege, um deutsche Löhne zu umgehen, an Beliebtheit gewinnen. Der Werkvertrag wird auch für kleinere Betriebe eine Option.

Der Erntehelferdienst berät und unterstützt Sie hierbei. Treten Sie frühzeitig mit uns in Verbindung!

 

Erntehelfer – Ende der Saisonarbeiterregelung

Ab 2014 gilt für alle Bulgaren und Rumänen die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in sämtlichen EU-Mitgliedsländern. Damit fällt zum Jahresende automatisch die sogenannte Saisonarbeiterregelung weg, die den Zugang von unqualifizierten Arbeitskräften aus den beiden Balkanstaaten reglementierte.

Für Fachkräfte ist bereits heute ein freier Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt möglich, wovon bereits viele Arbeitnehmer Gebrauch gemacht haben – aufgrund der Wirtschaftskrise, die Südosteuropa seit wenige Jahren erlebt, mit steigender Tendenz. Alleine 25.000 Bulgaren gingen im vergangenen Jahr einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland nach. Hilfskräfte können über die Saisonarbeiterregelung für maximal sechs Monate je Kalenderjahr in Deutschland arbeiten, wobei dies nur in bestimmten Branchen (Gastronomie, Landwirtschaft und wenige weitere) möglich ist.

Freier Zugang für Hilfskräfte aus Bulgarien und Rumänien

Nachdem die Regelung bereits in den verganenen Jahren ständig gelockert wurde, entfällt sie nun endgültig, somit verlieren auch die Vermittlungsabsprachen mit Bulgarien und Rumänien ihren Sinn. Die Einstellung von Saisonarbeitskräften ist somit ab 2014 problemlos möglich. Wer bereits jetzt einstellt, kann – wie beschrieben – einen Arbeitsvertrag über eine Dauer von sechs Monaten abschließen. Im betrieblichen Alltag könnte eine Anstellung z.B. von Mai 2013 bis Oktober 2013 laufen, dann zwei Monate pausieren und zum 1. Januar ohne Fristvorgabe ganz nach dem Wunsch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgeschlossen werden.

Landwirte werden höhere Löhne zahlen müssen

Für die beschriebene Personengruppe öffnet sich damit auch der Zugang zu Jobs in anderen Branchen, in denen höhere Löhne erzielt werden können (Produktion, Handwerk). Deutsche Landwirte sowie Hotel- und Gaststätten müssen sich dem bewusst sein und ihre Personalplanung hierauf abstimmen – das Lohnniveau für ungelernte Kräfte dürfte damit nicht fallen, sondern steigen.

Tag der offenen Tür im BMELV Berlin am 20. und 21. August 2011

Unter dem Motto „Wald – Land – Leben“ bietet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 20. und 21. August 2011 ein vielfältiges Programm aus Wissenswertem und Unterhaltung für Gäste jeden Alters an.Höhepunkt sind in diesem Jahr die „Erlebnisinseln Wald“. Passend zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 können die Besucherinnen und Besucher mit allen Sinnen erfahren, was der heimische Wald zu bieten hat. Das reicht von einem Parcours durch die Düfte und Geräusche des Waldes über das Arbeiten mit Holz bis hin zu Informationen zu Berufen rund um den Wald.

Beim Tag der offenen Tür stellt das Landwirtschaftsministerium sich selbst und seine Arbeitsbereiche vor. Auch hier gibt es viel Spannendes und Neues zu erfahren. Und wer gerne einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann sich von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Ministeriums durch die Räume führen lassen. Einlasskarten zu den Hausführungen, die alle 30 Minuten angeboten werden, sind im Zelt des BMELV erhältlich.

Wer also in Berlin ist, sollte sich diesesen Tage der offenen Tür nicht entgehen lassen.

Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

Öffnungszeiten:
20. und 21. August 2011, 10 bis 18 Uhr
So erreichen Sie uns:
• U-Bahnhof Mohrenstraße (U2)
• S-/U-Bahnhof Brandenburger Tor (S1, S2, U55)

Auch viele andere Ministerien öffnen an diesem Tag ihre Pforten.

 

Anmeldung bulgarischer Erntehelfer – neue Regelung ab Mai 2011

Mit dem Wegfall der Beschränkungen von Arbeitnehmern aus den meisten osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten (außer Rumänien und Bulgarien) wurden die Verfahren der Bundesagentur für Arbeit geändert. Da nun deutlich weniger Arbeitsanmeldungen nach dem Saisonarbeiterverfahren zu prüfen sind, wurde die Zuständigkeit von den örtlichen Fillialen der Arbeitsagentur auf insgesamt vier Zentren (sogenannte Incoming Team Saison der ZAV) verteilt. Wer auch immer sich diesen denglischen Begriff ausgedacht hat, die Chancen auf eine Nominierung zum Unwort des Jahres stehen nicht schlecht!

Was ist nun zu beachten: Eine wichtige Neuerung ist die Tatsache, dass bei der namentlichen Anforderung auch eine Kopie des Personalausweises mit einzureichen ist. Hier eine Liste der erforderlichen Dokumente:

Der Arbeitgeber reicht bei dem AE-Team der ZAV folgende Unterlagen ein:
• vollständig ausgefüllte Einstellungszusage / Arbeitsvertrag (EZ/AV)
• vollständig ausgefüllter Antrag auf Arbeitserlaubnis-EU
• Kopie der Personalienseite des Passes oder Personalausweises des Arbeitnehmers
• Verrechnungsscheck (sofern die Möglichkeit des beschleunigten
Gebühreneinzugs genutzt werden soll)

Diese werden dann an das für den Arbeitsort zuständige Zentrum geschickt. Momentan scheinen diese Zentren etwas überlastet zu sein, womit sich das gesamte Anmeldeverfahren verzögert. Es gilt also, sich möglichst früh mit dem Thema Erntehelfer bzw. Saisonarbeiter zu beschäftigen. Nicht nur landwirtschaftliche, sondern auch gastronomische Betriebe (Restaurants, Hotels) sind von dieser Neuregelung bei der Anstellung von Saisonkräften betroffen. Wir beraten Sie gerne, wenn Sie weitere Fragen haben.

Saisonkräfte für Hotels und Restaurants

Sie führen ein Hotel oder Restaurant und benötigen noch Saisonkräfte mit deutschen Sprachkenntnissen und Erfahrung im Hotel- und Gastronomiegewerbe? Gerne können wir Ihnen bei der Suche behilflich sein. Die Beschäftigung bulgarischer Saisonkräfte ist auch in Deutschland problemlos möglich und erfordert nur ein geringes Maß an Bürokratie. Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten.

Nutzen Sie doch einfach unser Kontaktformular und schildern Sie Ihren konkreten Bedarf an Saisonkräften. Wir setzen uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung und können üblicherweise innerhalb weniger Tage erste Personalvorschläge unterbreiten.

Gerne können Sie uns auch telefonisch unter der Nummer 00359 28781580 erreichen  – unser deutschsprachigen Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Anruf.

Wir vermitteln bulgarische Saisonkräfte in den deutschsprachigen Raum – ausschließlich Direktvermittlung an Hotels, Restaurants, etc.. Durch unsere langjährige Markterfahrung sind wir mit den Erwartungen des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes bestens vertraut.

Erntehelfer: Ab 2011 nur noch für Bulgaren, Rumänen und Kroaten „Saisonverfahren“

Ab 1. Januar 2011 entfällt für Unionsbürger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn (sogenannte EU-8-Staaten) für eine Beschäftigung als Saisonarbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft, dem Obst und Gemüseanbau und im Hotel- und Gaststättengewerbe die bisher benötigte die Arbeitserlaubnispflicht, gab die Bundesagentur für Arbeit am vergangenen Freitag bekannt. Von 2011 an findet das sogenannte Saisonverfahren nur noch für bulgarische, rumänische und kroatische Arbeitnehmer Anwendung. Oder anders ausgedrückt: Im Falle von Erntehelfern aus Bulgarien, aus Rumänien oder aus Kroatien bleibt alles beim alten.

In einigen Medienberichten werden sämtliche EU-Staaten, aus denen klassischerweise Erntehelfer nach Deutschland und Österreich kommen (z.B. Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien), „in einen Topf“ geworfen. Da Rumänien und Bulgarien aber erst ca. drei Jahre nach der ersten EU-Osterweiterung EU-Mitglieder geworden sind und Deutschland als eines von wenigen Alt-EU-Staaten Restriktionen des eigenen Arbeitsmarktes für den längstmöglichen Zeitraum anwendet, werden Arbeitnehmer aus diesen beiden Staaten voraussichtlich erst ab Januar 2014 einen vollkommen freien Zugang zum deutschen Arbeitmarkt haben.

Was bedeutet das für die kommende Erntesaison? Die in den letzten Jahren schon zu beobachtenden Engpässe bei der Rekrutierung osteuropäischer Erntehelfer dürften weiter zunehmen. Für die wichtigste Gruppe der Polen ergeben sich ab dem nächsten Jahr wesentlich attraktivere Jobalternativen in Deutschland, auf die viele wohl gerne zurückgreifen werden. Dadurch wird eine Arbeit mit Erntehelfern aus Bulgarien noch interessanter für den deutschen Landwirt, denn hierbei besteht keine vergleichbare Abwanderungsgefahr.

Der Erntehelferdienst unterstützt Sie bei der Suche nach Erntehelfern und Saisonarbeitern. Sie möchten mehr dazu erfahren? Hier finden Sie Informationen zum Saisonverfahren der Arbeitsagentur.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, Ernteeinsätze in Form von Werkverträgen oder Dienstleistungsverträgen durch entsandte Arbeitnehmer aus Bulgarien zu realisieren. Diese weisen ihre Sozialversicherungsfreiheit durch das seit kurzem eingeführte Dokument A1 nach. Weitere Informationen zu diesem Thema: Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag: Entsendung in der Landwirtschaft. Eine Entsendung ist bei einer klar definierbaren Aufgabenstellung und einem gewissen Umfang (zeitlich, Anzahl der eingesetzten Kräfte) die günstigere Variante, da hier die relativ niedrigen Steuersätze  und Sozialversicherungsabgaben in Bulgarien Anwendung finden.

EuroTier in Hannover 2010 und Fachmesse Veterinärmedizin

Ab morgen, 16. November bis einschließlich 19. November findet auf dem Messegelände in Hannover die EuroTier 2010 statt. Die führende Messe rund um die Haltung von Nutztieren und verwandte Bereiche zieht alle zwei Jahre viele Tausend Fachbesucher an und gibt einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Massentierhaltung.

Erwartet werden 120.000 Gäste, Aus den BereichenTechnik, Genetik, Betriebsmittel und Dienstleistungen für die moderne Tierhaltung sowie den immer wichtiger werdendenGebieten  Bioenergie und dezentrale Energieversorgung haben sich Aussteller angesagt.

Der Veranstalter DLG (DeutscheLandwirtschafts-Gesellschaft) kann mit über 1.900 Ausstellern aus insgesamt 49 Ländern ein Rekordanmeldeergebnis verzeichnen. Es liegt rund acht Prozent höher als bei der letzten Veranstaltung in 2008. Auch die Ausstellungsfläche hat noch einmal um zwei Prozent zugenommen. Die DLG registriert sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland ein starkes Interesse. Eröffnet wird die EuroTier 2010 von DLG-Präsident Carl-Albrecht
Bartmer am 16. November um 18.30 Uhr mit dem traditionellen EuroTier-Abend.

Kooperation mit der Fachmesse „Veterinärmedizin“

Nach der erfolgreichen Premiere auf der letzten EuroTier wird der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) seinen Jahreskongress sowie die dazu gehörende Fachmesse „Veterinärmedizin“ auch 2010 wieder zeitlich überlappend mit der
EuroTier auf dem Messegelände in Hannover durchführen.

Die Tageskarte für die Messe  kostet in diesem Jahr 21 EUR. Studenten, Schüler und Rentner erhalten einen ermäßigten Eintritt zum Preis von 12 EUR. Ausführliche Informationen über die EuroTier 2010 sind im Internet unter www.eurotier.de erhältlich.

Sonnleitner ist stolz auf unternehmerische Bauern

„Bäuerliches Unternehmertum ist der Garant für die Erfolge der deut­schen Landwirtschaft der letzten Jahre“. Dies hob Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem 5. DKB-Eliteforum Landwirtschaft am 14. Oktober 2010 auf Schloss & Gut Liebenberg hervor. Die deutsche Landwirtschaft habe im EU-weiten Vergleich in fast allen Produktbereichen von Schweinefleisch über Geflügel bis hin zu Obst und Gemüse und Ölsaaten in den letzten 10 Jahren Marktanteile gewinnen können.

Auch habe Deutschland den Ausfuhrwert seiner Agrarprodukte und Nahrungsmittel im gleichen Zeitraum mehr als verdoppeln können und sei mittlerweile der drittgrößte Agrarexporteur der Welt, hinter den USA und den Niederlanden. Die enorme Erzeugungssteigerung habe ihre Ursachen im Einsatz modernster Technik, computergesteuerter Produktionsprozesse und nachhaltiger Landbewirtschaftung. „Sie hat ihre Ursache aber vor allem darin, dass die gut ausgebildeten deutschen Landwirte ihre unternehmerischen Freiheiten konsequent nutzen und umsetzen. Ich bin als Präsident des Deutschen Bauernverbandes auf die unter­nehmerische Einstellung unserer Landwirte stolz“, sagte Sonnleitner.

Sonnleitner machte deutlich, dass der Umgang mit den verschiedenen produktions- und marktbe­dingten Risiken an sich die ureigenste Aufgabe eines landwirtschaftlichen Unternehmers sei. Allerdings seien die zunehmenden Volatilitäten auf dem Agrarmarkt eine echte Herausforderung. „Da war und ist viel Spekulation unterwegs – auch auf den Warenterminmärkten. Ich bin deshalb offen für eine Transaktionssteuer für spekulative Geschäfte auch mit Agrarprodukten“, betonte Sonnleitner.