Tag der offenen Tür im BMELV Berlin am 20. und 21. August 2011

Unter dem Motto “Wald – Land – Leben” bietet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 20. und 21. August 2011 ein vielfältiges Programm aus Wissenswertem und Unterhaltung für Gäste jeden Alters an.Höhepunkt sind in diesem Jahr die “Erlebnisinseln Wald”. Passend zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 können die Besucherinnen und Besucher mit allen Sinnen erfahren, was der heimische Wald zu bieten hat. Das reicht von einem Parcours durch die Düfte und Geräusche des Waldes über das Arbeiten mit Holz bis hin zu Informationen zu Berufen rund um den Wald.

Beim Tag der offenen Tür stellt das Landwirtschaftsministerium sich selbst und seine Arbeitsbereiche vor. Auch hier gibt es viel Spannendes und Neues zu erfahren. Und wer gerne einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann sich von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Ministeriums durch die Räume führen lassen. Einlasskarten zu den Hausführungen, die alle 30 Minuten angeboten werden, sind im Zelt des BMELV erhältlich.

Wer also in Berlin ist, sollte sich diesesen Tage der offenen Tür nicht entgehen lassen.

Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

Öffnungszeiten:
20. und 21. August 2011, 10 bis 18 Uhr
So erreichen Sie uns:
• U-Bahnhof Mohrenstraße (U2)
• S-/U-Bahnhof Brandenburger Tor (S1, S2, U55)

Auch viele andere Ministerien öffnen an diesem Tag ihre Pforten, einen Gesamtüberblick liefert der Internetauftritt der Bundesregierung.

 

Veröffentlicht am 17. August 2011 um 13:49 von admin · Permalink · Kommentieren
In: Allgemeines

Anmeldung bulgarischer Erntehelfer – neue Regelung ab Mai 2011

Mit dem Wegfall der Beschränkungen von Arbeitnehmern aus den meisten osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten (außer Rumänien und Bulgarien) wurden die Verfahren der Bundesagentur für Arbeit geändert. Da nun deutlich weniger Arbeitsanmeldungen nach dem Saisonarbeiterverfahren zu prüfen sind, wurde die Zuständigkeit von den örtlichen Fillialen der Arbeitsagentur auf insgesamt vier Zentren (sogenannte Incoming Team Saison der ZAV) verteilt. Wer auch immer sich diesen denglischen Begriff ausgedacht hat, die Chancen auf eine Nominierung zum Unwort des Jahres stehen nicht schlecht!

Was ist nun zu beachten: Eine wichtige Neuerung ist die Tatsache, dass bei der namentlichen Anforderung auch eine Kopie des Personalausweises mit einzureichen ist. Hier eine Liste der erforderlichen Dokumente:

Der Arbeitgeber reicht bei dem AE-Team der ZAV folgende Unterlagen ein:
• vollständig ausgefüllte Einstellungszusage / Arbeitsvertrag (EZ/AV)
• vollständig ausgefüllter Antrag auf Arbeitserlaubnis-EU
• Kopie der Personalienseite des Passes oder Personalausweises des Arbeitnehmers
• Verrechnungsscheck (sofern die Möglichkeit des beschleunigten
Gebühreneinzugs genutzt werden soll)

Diese werden dann an das für den Arbeitsort zuständige Zentrum geschickt. Momentan scheinen diese Zentren etwas überlastet zu sein, womit sich das gesamte Anmeldeverfahren verzögert. Es gilt also, sich möglichst früh mit dem Thema Erntehelfer bzw. Saisonarbeiter zu beschäftigen. Nicht nur landwirtschaftliche, sondern auch gastronomische Betriebe (Restaurants, Hotels) sind von dieser Neuregelung bei der Anstellung von Saisonkräften betroffen. Wir beraten Sie gerne, wenn Sie weitere Fragen haben.

Veröffentlicht am 31. Mai 2011 um 14:54 von admin · Permalink · Kommentieren
In: In eigener Sache · Schlagworte: , ,

Saisonkräfte für Hotels und Restaurants

Sie führen ein Hotel oder Restaurant und benötigen noch Saisonkräfte mit deutschen Sprachkenntnissen und Erfahrung im Hotel- und Gastronomiegewerbe? Gerne können wir Ihnen bei der Suche behilflich sein. Die Beschäftigung bulgarischer Saisonkräfte ist auch in Deutschland problemlos möglich und erfordert nur ein geringes Maß an Bürokratie. Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten.

Nutzen Sie doch einfach unser Kontaktformular und schildern Sie Ihren konkreten Bedarf an Saisonkräften. Wir setzen uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung und können üblicherweise innerhalb weniger Tage erste Personalvorschläge unterbreiten.

Gerne können Sie uns auch telefonisch unter der Nummer 00359 28781580 erreichen  – unser deutschsprachigen Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Anruf.

Wir vermitteln bulgarische Saisonkräfte in den deutschsprachigen Raum – ausschließlich Direktvermittlung an Hotels, Restaurants, etc.. Durch unsere langjährige Markterfahrung sind wir mit den Erwartungen des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes bestens vertraut.

Veröffentlicht am 17. März 2011 um 11:43 von admin · Permalink · Kommentieren
In: In eigener Sache · Schlagworte: ,

Erntehelfer: Ab 2011 nur noch für Bulgaren, Rumänen und Kroaten “Saisonverfahren”

Ab 1. Januar 2011 entfällt für Unionsbürger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn (sogenannte EU-8-Staaten) für eine Beschäftigung als Saisonarbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft, dem Obst und Gemüseanbau und im Hotel- und Gaststättengewerbe die bisher benötigte die Arbeitserlaubnispflicht, gab die Bundesagentur für Arbeit am vergangenen Freitag bekannt. Von 2011 an findet das sogenannte Saisonverfahren nur noch für bulgarische, rumänische und kroatische Arbeitnehmer Anwendung. Oder anders ausgedrückt: Im Falle von Erntehelfern aus Bulgarien, aus Rumänien oder aus Kroatien bleibt alles beim alten.

In einigen Medienberichten werden sämtliche EU-Staaten, aus denen klassischerweise Erntehelfer nach Deutschland und Österreich kommen (z.B. Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien), “in einen Topf” geworfen. Da Rumänien und Bulgarien aber erst ca. drei Jahre nach der ersten EU-Osterweiterung EU-Mitglieder geworden sind und Deutschland als eines von wenigen Alt-EU-Staaten Restriktionen des eigenen Arbeitsmarktes für den längstmöglichen Zeitraum anwendet, werden Arbeitnehmer aus diesen beiden Staaten voraussichtlich erst ab Januar 2014 einen vollkommen freien Zugang zum deutschen Arbeitmarkt haben.

Was bedeutet das für die kommende Erntesaison? Die in den letzten Jahren schon zu beobachtenden Engpässe bei der Rekrutierung osteuropäischer Erntehelfer dürften weiter zunehmen. Für die wichtigste Gruppe der Polen ergeben sich ab dem nächsten Jahr wesentlich attraktivere Jobalternativen in Deutschland, auf die viele wohl gerne zurückgreifen werden. Dadurch wird eine Arbeit mit Erntehelfern aus Bulgarien noch interessanter für den deutschen Landwirt, denn hierbei besteht keine vergleichbare Abwanderungsgefahr.

Der Erntehelferdienst unterstützt Sie bei der Suche nach Erntehelfern und Saisonarbeitern. Sie möchten mehr dazu erfahren? Hier finden Sie Informationen zum Saisonverfahren der Arbeitsagentur.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, Ernteeinsätze in Form von Werkverträgen oder Dienstleistungsverträgen durch entsandte Arbeitnehmer aus Bulgarien zu realisieren. Diese weisen ihre Sozialversicherungsfreiheit durch das seit kurzem eingeführte Dokument A1 nach. Weitere Informationen zu diesem Thema: Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag: Entsendung in der Landwirtschaft. Eine Entsendung ist bei einer klar definierbaren Aufgabenstellung und einem gewissen Umfang (zeitlich, Anzahl der eingesetzten Kräfte) die günstigere Variante, da hier die relativ niedrigen Steuersätze  und Sozialversicherungsabgaben in Bulgarien Anwendung finden.

Veröffentlicht am 29. November 2010 um 09:37 von admin · Permalink · Kommentieren
In: Landwirtschaftspolitik · Schlagworte: , , ,

EuroTier in Hannover 2010 und Fachmesse Veterinärmedizin

Ab morgen, 16. November bis einschließlich 19. November findet auf dem Messegelände in Hannover die EuroTier 2010 statt. Die führende Messe rund um die Haltung von Nutztieren und verwandte Bereiche zieht alle zwei Jahre viele Tausend Fachbesucher an und gibt einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Massentierhaltung.

Erwartet werden 120.000 Gäste, Aus den BereichenTechnik, Genetik, Betriebsmittel und Dienstleistungen für die moderne Tierhaltung sowie den immer wichtiger werdendenGebieten  Bioenergie und dezentrale Energieversorgung haben sich Aussteller angesagt.

Der Veranstalter DLG (DeutscheLandwirtschafts-Gesellschaft) kann mit über 1.900 Ausstellern aus insgesamt 49 Ländern ein Rekordanmeldeergebnis verzeichnen. Es liegt rund acht Prozent höher als bei der letzten Veranstaltung in 2008. Auch die Ausstellungsfläche hat noch einmal um zwei Prozent zugenommen. Die DLG registriert sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland ein starkes Interesse. Eröffnet wird die EuroTier 2010 von DLG-Präsident Carl-Albrecht
Bartmer am 16. November um 18.30 Uhr mit dem traditionellen EuroTier-Abend.

Kooperation mit der Fachmesse „Veterinärmedizin“

Nach der erfolgreichen Premiere auf der letzten EuroTier wird der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) seinen Jahreskongress sowie die dazu gehörende Fachmesse „Veterinärmedizin“ auch 2010 wieder zeitlich überlappend mit der
EuroTier auf dem Messegelände in Hannover durchführen.

Die Tageskarte für die Messe  kostet in diesem Jahr 21 EUR. Studenten, Schüler und Rentner erhalten einen ermäßigten Eintritt zum Preis von 12 EUR. Ausführliche Informationen über die EuroTier 2010 sind im Internet unter www.eurotier.de erhältlich.

Veröffentlicht am 15. November 2010 um 11:14 von admin · Permalink · Kommentieren
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Sonnleitner ist stolz auf unternehmerische Bauern

“Bäuerliches Unternehmertum ist der Garant für die Erfolge der deut­schen Landwirtschaft der letzten Jahre”. Dies hob Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem 5. DKB-Eliteforum Landwirtschaft am 14. Oktober 2010 auf Schloss & Gut Liebenberg hervor. Die deutsche Landwirtschaft habe im EU-weiten Vergleich in fast allen Produktbereichen von Schweinefleisch über Geflügel bis hin zu Obst und Gemüse und Ölsaaten in den letzten 10 Jahren Marktanteile gewinnen können.

Auch habe Deutschland den Ausfuhrwert seiner Agrarprodukte und Nahrungsmittel im gleichen Zeitraum mehr als verdoppeln können und sei mittlerweile der drittgrößte Agrarexporteur der Welt, hinter den USA und den Niederlanden. Die enorme Erzeugungssteigerung habe ihre Ursachen im Einsatz modernster Technik, computergesteuerter Produktionsprozesse und nachhaltiger Landbewirtschaftung. “Sie hat ihre Ursache aber vor allem darin, dass die gut ausgebildeten deutschen Landwirte ihre unternehmerischen Freiheiten konsequent nutzen und umsetzen. Ich bin als Präsident des Deutschen Bauernverbandes auf die unter­nehmerische Einstellung unserer Landwirte stolz”, sagte Sonnleitner.

Sonnleitner machte deutlich, dass der Umgang mit den verschiedenen produktions- und marktbe­dingten Risiken an sich die ureigenste Aufgabe eines landwirtschaftlichen Unternehmers sei. Allerdings seien die zunehmenden Volatilitäten auf dem Agrarmarkt eine echte Herausforderung. “Da war und ist viel Spekulation unterwegs – auch auf den Warenterminmärkten. Ich bin deshalb offen für eine Transaktionssteuer für spekulative Geschäfte auch mit Agrarprodukten”, betonte Sonnleitner.

Veröffentlicht am 28. Oktober 2010 um 12:01 von admin · Permalink · Kommentieren
In: Bauernverband · Schlagworte: 

Förderpreis Ökologischer Landbau 2011

Im Januar 2010 wurde das zehnjährige Jubiläum des Förderpreis Ökologischer Landbau gefeiert. Ilse Aigner, die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, lädt erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer der ökologischen Landwirtschaft zur Teilnahme an der nächsten Runde des öffentlichkeitswirksamen Wettbewerbs ein. Anmeldeschluß ist der 30. Juni.

Aufgerufen sind Unternehmen, die mit ihrem Know-how entwickelte Konzepte in ihren Betrieben umgesetzt haben und dadurch interessante Impulse für eine innovative Entwicklung der gesamten Branche setzen konnten.

Mehr Informationen findet man auf der entsprechenden Internetseite: http://www.foerderpreisoekologischerlandbau.de/

Dort ruft Ministerin Aigner zur Teilnahme auf:

Teilnahmebedingung für den Förderpreis Ökologischer Landbau

Der gesamte Betrieb muss  seit mindestens zwei Jahren nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet werden

Es können sich alle landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland (einschließlich Spezialbetriebe wie zum Beispiel Winzer oder Obst- und Gemüsebetriebe) sowie Zusammenschlüsse ökologisch wirtschaftender Betriebe bewerben

Die genauen Bedingungen sind hier nachzulesen.

Der Preis ist mit insgesamt bis zu 22.500 Euro dotiert und wird maximal an drei Siegerbetriebe vergeben. Bewerben Sie sich bis zum 30. Juni 2010.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Hinweis: Die Preisgelder werden als De-minimis-Beihilfen nach der Verordnung (EG) Nr. 1535/2007 der Kommission vom 20.12.2007 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf De-minimis-Beihilfen im Agrarerzeugnissektor
(Amtsblatt der EG Nr. L 337 vom 21.12.2007, S. 35) eingestuft.

Neben der bei einer Teilnahme zu erwartenden öffentlichen Aufmerksamkeit sollten auch die attraktiven Gewinnsummen eine Teilnahme am Wettbewerb um den Förderpreis Ökologischer Landbau 2011 animieren.

Veröffentlicht am 31. Mai 2010 um 14:07 von admin · Permalink · Kommentieren
In: Landwirtschaftspolitik · Schlagworte: , ,

Liquiditätshilfekredite für Landwirte in Deutschland

Mit Hilfe der Liquiditätshilfekredite können Liquiditätsengpässe aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise zinsgünstig überbrückt werden. Gleichzeitig wird die Finanzierung notwendiger Betriebsmittel gesichert.

In 2011 ist beabsichtigt, noch einmal 25 Millionen Euro einzusetzen. Das Liquiditätshilfeprogramm ist Bestandteil des insgesamt 750 Millionen Euro umfassenden Maßnahmepakets der Bundesregierung zur Bewältigung der Krise in der Landwirtschaft. Weitere Bestandteile des Programms sind das Grünlandmilchprogramm mit 500 Millionen Euro und die Aufstockung des Bundeszuschusses an die LUV um 200 Millionen Euro.

Anträge zum neuen Programm nimmt die Landwirtschaftliche Rentenbank von Anfang März an entgegen. Mit den vorgesehenen Haushaltsmitteln kann allein 2010 ein Kreditvolumen von rund 500 Millionen Euro um bis zu 2 Prozentpunkte verbilligt werden. Neben der Zinsverbilligung stehen auch Ausfallbürgschaften zur Besicherung der Liquiditätshilfekredite zur Verfügung.

Quelle und weitere Informationen: Bundesministerium für Landwirtschaft.

Veröffentlicht am 5. März 2010 um 12:53 von admin · Permalink · Kommentieren
In: Landwirtschaftspolitik · Schlagworte: , , ,

Erntehelfer für Spargel und Erbeeren

Endspurt – der Winter dauert zwar noch an, aber das Ende dieser rekordverdächtigen Kälte ist absehbar. Zeit also, sich auf die anstehenden Feldarbeiten vorzubereiten. Das Team vom Erntehelferdienst sucht noch Arbeit für seine bulgarischen Erntehelfer. Ob Spargel, Erdbeeren, Äpfel, Kernobst oder Unterstützung im Weinberg:  Wir bieten für jeden interessierten Landwirt oder Winzer  eine professionelle und kostengünstige Lösung.

Wenn Sie also noch Erntehelfer für die Spargel- oder Erdbeeren-Ernte suchen, freuen wir uns auf Ihre Anfrage. Nutzen Sie dafür das Kontaktformular auf dem Internetauftritt des Erntehelferdienst.

Veröffentlicht am 8. Februar 2010 um 17:18 von admin · Permalink · Kommentieren
In: In eigener Sache · Schlagworte: , ,

Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft

Das neue Jahr 2010 hat gerade begonnen. Zeit, sich mit dem Thema Saisonarbeitskräfte  in der Landwirtschaft zu befassen. Denn nur wer zeitig mit der Planung seiner Feldbewirtschaftung beginnt, wird letztlich zu guten Resultaten kommen.

Für die Beschäftigung der Saisonarbeitskräfte gibt es mehrere Möglichkeiten. Die beliebteste ist wohl eine Anstellung als Saisonarbeitskraft über die Bundesagentur für Arbeit. Hier wird die gewünschte Person entweder persönlich angefragt, oder auf die Personalempfehlung der BA vertraut.

Die direkte Anfrage ist aus verschiedenen Gründen die bessere Wahl, hier fragt man entweder bereits bekannte Arbeitskräfte an, die etwa in der Vergangenheit bereits für den eigenen Betrieb gearbeitet hatten, oder sucht mittels Dienstleistern direkt in der osteuropäischen Herkunftsländern nach Saisonarbeitskräften. Eine solche Unterstützung bei der Suche nach Saisonarbeitskräften aus Bulgarien bietet etwa der Erntehelferdienst an.

Das Verfahren über die BA ist relativ bürokratiefrei zu realisieren. Für längere Anstellungen, denn der Saisonarbeitsrstatus ist in der Landwirtschaft für maximal 6 Monate möglich, besteht auch die Möglichkeit einer Anstellung, die der von deutschen Arbeitnehmern entspricht. Da für Osteuropäer noch bestimmte Übergangsbestimmungen gelten, fällt hier jedoch zusätzlicher administrativer Aufwand an, zudem kann die BA die Arbeitserlaubnis für die Osteuropäer auch verweigern und muss dann einen deutschen Alternativkandidaten vermitteln.

Für größere Betriebe ist das Abschließen eines Dienstleistungsvertrages mit einem auf Landwirtschaft spezialisierten Dienstleistungsunternehmen aus Osteuropa eine weitere Möglichkeit. Hier bezahlt der deutsche Auftraggeber für eine genau definierte Leistung, die durch ein ausländisches Unternehmen ausgeführt wird. Die Arbeitskräfte sind dann bei diesem Unternehmen eingestellt, d.h. die Steuern- und Sozialabgaben werden in den Herkunftsländern abgeführt.

Oft ist diese Variante die kostengünstigste, sie kommt aber nur für Arbeitseinsätze in Frage, bei denen eine größere Anzahl von Arbeitskräften eingesetzt werden muss. Ansonsten wird der Einspareffekt durch den erheblichen bürokratischen Aufwand zunichte gemacht. Wichtig ist, dass in letzterem Fall der Nachweis der Sozialversicherung im Herkunftsland für jeden Arbeitnehmer gewährleistet wird, hierzu findet das Dokument E101 Verwendung. Dies wird in den Herkunftsländern ausgestellt und von den deutschen Behörden ohne weitere Nachprüfung akzeptiert.

Veröffentlicht am 14. Januar 2010 um 15:01 von admin · Permalink · Kommentieren
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